„Läuft…!?“ - Kontinuierliche Jugendbeteiligung in ländlichen Räumen

Ohne Jugendbeteiligung können ländliche Räume nicht nachhaltig entwickelt werden – denn junge Menschen, die sich mit Ihrer Region nicht identifizieren oder keine Gestaltungsmöglichkeiten erkennen, wandern früher oder später ab und sehen auch keine Rückkehrperspektiven. Ebenso geht es im Rahmen der Jugendbeteiligung darum, Jugendliche zu motivieren, die Möglichkeit darzustellen, eigene Ideen einbringen zu können und ihnen ein Mitspracherecht in Entscheidungsprozessen zu geben, die fast ausschließlich von Erwachsenen geprägt sind. Aber wie kann es gelingen, Jugendliche dauerhaft an der Gestaltung ihres Umfeldes zu beteiligen? Was muss man tun, damit Jugendliche sich angesprochen fühlen? Wie kann man den Staffelstab an die „nächste Generation“ weitergeben? Und wie ist eine Beteiligung auch aus der Ferne möglich?

Mit diesen Fragen beschäftigten sich vom 05.05.2017 - 07.05.2017 Vertreter der Deutschen Vernetzungsstelle ländliche Räume (DVS), der Evangelischen Jugend in ländlichen Räumen (ejl), der Katholischen Landjugendbewegung Deutschlands (KLJB), der Akademie Junges Land e.V., des Bundes der Deutschen Landjugend e.V. der Evangelischen Landjugendakademie in Altenkirchen sowie Vertreter von LEADER-Regionalmanagements und Jugendliche aus ganz Deutschland während eines gemeinsamen Arbeitsworkshops in Frankfurt/M.. Ergebnis der intensiven Kreativwerkstatt waren viele gute Projektideen zur Thematik, Jugendliche längerfristig in die Entwicklung einer ländlichen Region aktiv einbinden zu können.

Insbesondere die Regionalmanagements der LEADER-Regionen Wesermünde-Süd und Leipziger Muldenland nutzten den Austausch für die Entwicklung eines konkreten Jugendbeteiligungsprojektes sowie für die Festlegung weiterer Kooperationsschritte.