10 Jahre Fest der Vereine und 25 Jahre Förderverein Schloss und Landschaftsgarten zu Machern

Machern hatte am Wochenende doppelten Anlass zum Feiern: Das 10. Fest der Vereine, in dessen Rahmen zugleich das 25-jährige Jubiläum des „Fördervereins Schloss- und Landschaftsgarten zu Machern“ begangen wurde.

Die Naturbühne an der Ritterburg bot hierfür einen würdigen Rahmen. Schon auf dem Weg dorthin wurden die Besucher von zauberhaften Klängen begrüßt, die einige Schüler der Musikschule Muldental an den zwei Tempeln des Landschaftsgartens darboten. Außerdem luden zwei Tretboote die Gäste zu einer Fahrt über den Parkteich ein, was begeistert genutzt wurde. Der FV Schloss und Landschaftsgarten informierte im Agnestempel mit einer Ausstellung über Geschichte und künftige Vorhaben des Vereins.

Während der Begrüßung durch die Moderatorin des Runden Tisches der Vereine, Bettina Fuß und den stellvertretenden Bürgermeister, Karsten Frosch, wandelten Carl Heinrich August Graf von Lindenau und seine Gemahlin Christiane Henriette Gräfin von Lindenau vorbei an den Gästen zur Naturbühne und begrüßten in herrschaftlichen Gewändern die Gäste des Festes in ihrem Schlosspark. Beide begleiteten die Darsteller auf der Bühne durch das Nachmittagsprogramm und waren neugierig, was sich heutzutage in ihrem Park zuträgt.

24 Vereine bzw. kulturelle Angebote boten Groß und Klein ein vielfältiges Stand- und Bühnenprogramm mit Mit-mach-Aktionen. Für jeden Geschmack war etwas dabei: Den Auftakt bildete – inzwischen traditionell – das gemeinsame Programm des Chores Germania Gerichshain und der Grundschulkinder des Bildungszentrums Püchau.

Auf der Bühne präsentierten sich ebenso Lady Diamonds & Friends vom Kinderheim Machern mit verschiedenen bekannten Titeln, so dass die Zuschauer automatisch mitsangen. Die Kinder der Grundschule Machern spielten eine gesungene Geschichte vom Gänseblümchen, das so groß wie eine Sonnenblume werden wollte und wurden dafür von den Zuschauern gefeiert.

Die Gruppe „Artistik for Fun“ alias Johannes Fix und Andrè Rotter lockten nach und nach immer mehr Kinder zu einem musikalisch begleiteten Artistik- Workshop auf die Bühne. Alle hatten viel Spaß dabei. DJ Christoph Böhme sorgte mit seiner Musik für beste Stimmung.

Über den Nachmittag verteilt gab es Ritterburgführungen durch drei Logenbrüder der Freimaurer und Buchlesungen der Bibliothek Machern, welche sehr gut angenommen wurden.

An den Ständen konnten Vogelhäuschen gebaut und angemalt werden. Töpfern, Schachspiel, Basteln, Kinderschminken, Airbrush, Tennisspiel, Torwandschießen mit dem Hockeyschläger, Glücksraddrehen und ein Zuckerwattestand sowie eine Hüpfburg sorgten für weitere Abwechslung. Handgetöpferte Keramik, gebrauchte Bücher für einen Euro aus der Bibliothek und vieles mehr konnten erworben werden. Auch die zu diesem Anlass gedruckte Geschichte „Spuk im Park Machern“ von Gisela Erdmann fand regen Absatz. Sigrun von Loh aus Plagwitz warb für die Unterstützung indonesischer Kinder. Einen Dank auch an Bäcker Keller aus Machern für sein Sponsoring und an die Fleischerei Schildau für die Versorgung an der Ritterburg. Danke auch an die MBE Machern für die zusätzliche Stromversorgung.

In Feierstimmung kam Machern bereits am Freitagabend im Festzelt auf dem Marktplatz. Samstagabend erreichte sie ihren Höhepunkt mit der Abendveranstaltung im Festzelt, wo die Tänzerinnen der Musikschule Muldental „Theodor Uhlig“ mit den Tanzgruppen aus Machern und Wurzen unter dem Titel „Klassik trifft Moderne“ die Zuschauer bezauberten und sich hierfür riesigen Applaus holten. Danach wurde bis zur Erschöpfung getanzt. Der Sonntagmorgen wurde von der Combo Gurilly eingeleitet, die das Familienfrühstück mit viel Witz und guter Laune begleitete. Nochmals konnte man eine brillante Vorstellung der Musikschule Muldental genießen – Getanzte Streiche von Max und Moritz.

Die Organisatorinnen Johanna Hanspach vom Förderverein Schloss und Landschaftsgarten zu Machern und Bettina Fuß vom Bürgerverein ZUKUNFT MACHE(R)N e.V. bedanken sich bei allen Mitwirkenden aus den Vereinen für ihr Engagement und waren sich einig: Es war ein tolles und dem Anlass sehr würdiges Fest. „Es hat uns große Freude bereitet, zu sehen, wie alles gelingt und die Gäste am liebsten noch länger an der Ritterburg verweilt hätten.“
Bettina Fuß; Johanna Hanspach

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