Bekanntmachung der Gemeinde Machern

Der Gemeinderat der Gemeinde Machern hat in seiner Sitzung am 26.09.2016 den Bebauungsplan der Innenentwicklung „Wohngebiet Tauchaer Weg“ der Gemeinde Machern in der Fassung vom 25.04.2016 als Satzung beschlossen und die Begründung mit integriertem Grünordnungsplan gebilligt (Beschluss-Nr. 7.2/24/16).

Mit Bescheid vom 24.05.2017 hat das Landratsamt Landkreis Leipzig die Satzung über den Bebauungsplan der Innenentwicklung „Wohngebiet Tauchaer Weg“ gemäß § 10 Abs. 2 BauGB genehmigt. Die Genehmigung erfolgte unter dem Aktenzeichen PG 01/17 mit Vermerk auf der Planzeichnung.

Die Erteilung der Genehmigung wird hiermit gemäß § 10 Abs. 3 BauGB ortsüblich bekanntgemacht.

Mit dieser Bekanntmachung tritt der Bebauungsplan der Innenentwicklung „Wohnge­biet Tauchaer Weg“ der Gemeinde Machern in Kraft.

Jedermann kann den Bebauungsplan der Innenentwicklung „Wohnge­biet Tauchaer Weg“, bestehend aus der Planzeichnung, den textlichen Festsetzungen sowie der Begründung mit integriertem Grünordnungsplan in der Gemeindeverwaltung Machern zu den Dienststunden einsehen und über den Inhalt Auskunft verlangen.

Auf die Voraussetzungen für die Geltendmachung der Verletzung von Verfahrens- und Formvorschriften und von Mängeln der Abwägung sowie die Rechtsfolgen nach § 215 Abs. 1 BauGB wird hingewiesen.

Unbeachtlich werden demnach

  1. eine nach § 214 Abs. 1 Nr. 1 bis 3 BauGB beachtliche Verletzung der dort bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften,
  2. eine unter Berücksichtigung des § 214 Abs. 2 BauGB beachtliche Verletzung der Vorschriften über das Verhältnis des Bebauungsplans und des Flächennutzungsplans und
  3. nach § 214 Abs. 3 Satz 2 beachtliche Mängel des Abwägungsvorgangs,

    wenn sie nicht innerhalb eines Jahres seit Bekanntmachung des Bebauungsplans schriftlich gegenüber der Gemeinde geltend gemacht worden sind. Der Sachverhalt, der die Verletzung oder den Mangel begründet, ist darzulegen.

    Außerdem wird auf die Vorschriften des § 44 Abs. 3 und 4 BauGB hingewiesen. Demnach erlöschen Entschädigungsansprüche für nach den §§ 39 bis 42 BauGB eingetretene Vermögensnachteile, wenn nicht innerhalb von drei Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem die Vermögensnachteile eingetreten sind die Fälligkeit des Anspruchs herbeigeführt wird.

    Machern, den 28.06.2017

    Doreen Lieder
    Bürgermeisterin