Bekanntmachung der Gemeinde Machern

 

Der Gemeinderat der Gemeinde Machern hat in seiner Sitzung am 27.02.2017 den vorzeitigen Bebauungsplan „Polenzer Straße/Fa. Lohnitz“ in der Fassung vom 11.01.2017 als Satzung beschlossen und die Begründung einschließlich der Anlagen 1 bis 6 sowie die Änderungen aus der Abwägung gebilligt (Beschluss-Nr. 17/29/17).

Mit Bescheid vom 30.06.2017 hat das Landratsamt Landkreis Leipzig die Satzung  über den vorzeitigen Bebauungsplans „Polenzer Straße/Fa. Lohnitz“ gemäß § 10 Abs. 2 BauGB genehmigt. Die Genehmigung erfolgte unter dem Aktenzeichen PG 03/17 mit Vermerk auf der Planzeichnung.

                                                                                       

Die Erteilung der Genehmigung wird hiermit gemäß § 10 Abs. 3 BauGB ortsüblich bekanntgemacht.

Mit dieser Bekanntmachung tritt der vorzeitige Bebauungsplan „Polenzer Straße/Fa. Lohnitz“ der Gemeinde Machern in Kraft.

 

Jedermann kann den vorzeitigen Bebauungsplan „Polenzer Straße/Fa. Lohnitz“, bestehend aus der Planzeichnung und den textlichen Festsetzungen sowie die Begründung einschließlich der Anlagen 1 bis 6 in der Gemeindeverwaltung Machern zu den Dienststunden einsehen und über den Inhalt Auskunft verlangen.

 

Auf die Voraussetzungen für die Geltendmachung der Verletzung von Verfahrens- und Formvorschriften und von Mängeln der Abwägung sowie die Rechtsfolgen nach § 215 Abs. 1 BauGB wird hingewiesen.

 

Unbeachtlich werden demnach

  1. eine nach § 214 Abs. 1 Nr. 1 bis 3 BauGB beachtliche Verletzung der dort bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften,
  2. eine unter Berücksichtigung des § 214 Abs. 2 BauGB beachtliche Verletzung der Vorschriften über das Verhältnis des Bebauungsplans und des Flächennutzungsplans und
  3. nach § 214 Abs. 3 Satz 2 beachtliche Mängel des Abwägungsvorgangs,

    wenn sie nicht innerhalb eines Jahres seit Bekanntmachung des Bebauungsplans schriftlich gegenüber der Gemeinde geltend gemacht worden sind. Der Sachverhalt, der die Verletzung oder den Mangel begründet, ist darzulegen.

     

    Außerdem wird auf die Vorschriften des § 44 Abs. 3 und 4 BauGB hingewiesen. Demnach erlöschen Entschädigungsansprüche für nach den §§ 39 bis 42 BauGB eingetretende Vermögensnachteile, wenn nicht innerhalb von drei Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem die Vermögensnachteile eingetreten sind die Fälligkeit des Anspruchs herbeigeführt wird.

     

     

    Machern, den 25.08.2017

     

                                                                                                           

    Doreen Lieder                                                                             

    Bürgermeisterin