Rettung im Hirschgarten geglückt

Am Wochenende 11./12. August hatte sich unser Hirsch sein Geweih auf ungewöhnliche Weise „geschmückt“. Das an einem Heuballen befindliche Netz verfing sich beim Scheuern in den Sprossen seines Geweihs. Die Knochensubstanz der Geweihe wird während der Wachstumsphase über eine kurzbehaarte Haut, den Bast, durch Blutgefäße versorgt. Diese wurden zum Teil abgeschnürt. Außerdem baumelten ihm Aststückchen vor dem Gesicht herum, die stabil im Netz hingen. Schnelle Hilfe war geboten. Dank Herrn Straleks Hilferuf an das Gemeindeamt reagierte Herr Funke schnell und holte Tierarzt Scholz zu Hilfe, um den Hirsch zu erlösen, da am Sonntag ein Versuch des Tierpflegers, das Tier zu fangen, missglückt war. Herr Scholz schoss einen gut gezielten Pfeil in die Flanke des Tieres und innerhalb 10 min schlief das Tier, so dass wir zu viert das Tier halten und von seiner Bürde befreien konnten. Die Erleichterung danach war groß.
Allen Beteiligten herzlichen Dank für ihr Engagement.
J. Hanspach